Die Statistiken sind ernüchternd: Jede 3. Ehe in der Bundesrepublik Deutschland endet früher oder später in einer Scheidung! Doch warum scheitern so viele Beziehungen? Nahezu jeder Mensch wünscht sich den Partner fürs Leben. Man träumt von einer gemeinsamen Zukunft und möchte zusammen alt werden. Doch wer sich einmal in seinem eigenen Bekanntenkreis umschaut, der wird wohl oder übel feststellen müssen, dass das Ziel einer niemals endenden Beziehung nur von den Wenigsten erreicht wird.
Für die Partneragentur Elitepartner war dies Grund genug, um per Umfrage die häufigsten Trennungsgründe in Erfahrung zu bringen. Demzufolge ist eine Trennung in den meisten Fällen damit zu begründen, dass man sich einfach auseinandergelebt hat. Für 37 Prozent aller Befragten wäre dies ein triftiger Grund für ein Beziehungsende. Dahinter folgten die Trennungsgründe “Wir waren zu unterschiedlich” (30 Prozent),”Das Geben und Nehmen war nicht ausgeglichen” (26 Prozent) und “Wir hatten unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Freiraum” (ebenfalls 26 Prozent).
Überraschend war, dass sexuelle Unzufriedenheit oder Untreue vergleichsweise selten als Trennungsgrund genannt wurde. Nur 21 Prozent der Befragten könnten ihrem Partner keinen Seitensprung verzeihen und würden daher ein Beziehungsende als die logische Konsequenz bezeichnen. Noch weniger Befragte, nämlich nur 19 Prozent, würden bei einer nicht mehr zufriedenstellenden Sexualität eine Trennung in Erwägung ziehen.
Dies zeigt, dass das menschliche Miteinander noch immer als wichtiger angesehen wird als die Sexualität. Grund genug, um eventuelle Probleme in einer Beziehung so früh wie möglich anzusprechen und gemeinsam mit dem Partner an einer Lösung zu arbeiten. Denn für fast alles gibt es eine Lösung. Nur wenn zwei Menschen nicht mehr miteinander kommunizieren können und nicht mehr dazu in der Lage sind, über ihre Bedürfnisse und Sorgen zu sprechen, steht eine Beziehung vor dem sicheren Aus.
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Text von: Texter-Buero




















































26. Mai 2009 11:36
Reden- reden - reden: Solange man damit nicht aufhört, gibt es immer eine Chance.